Mein Verhältnis zu Spiritualität und Esoterik

Erst einmal: Spiritualität heißt für mich nichts anderes, als der Umgang mit und die Veränderung von Geistigem, also alles, was in mir vorgeht. Damit wäre auch „normales“ Mental-Training und Psychologie spirituell und es gibt Ansätze der Psychologie, die beides miteinander verbinden.

Esoterik ist für mich einfach inneres, nur den Menschen einer bestimmten Gruppe zugängliches Wissen – früher vermutlich oft als „Geheimwissen“ bezeichnet.
Selbst die Psychologie war somit in den Anfängen demnach auch „esoterisch“. Und auch jede Idee, die Menschen haben und die sie noch nicht einer großen Masse gegenüber veröffentlicht haben, ist es demnach auch.
Heute ist vieles dieses ursprünglich nur wenigen Insidern vorbehaltene Wissen der Allgemeinheit bekannt und doch finden es immer noch viele Menschen „komisch“

Das mag daran liegen, dass so viele Menschen mit derartigem Wissen merkwürdig umzugehen scheinen.

Es gibt Menschen, die „schwören“ auf eine beinahe magische Wirkung ihrer spirituellen Praxis. Manche haben sogar ein wenig die Bodenhaftung und den Sinn für die Realität verloren. Nun, das ist ihre Sache.

Ich gehöre nicht dazu!

Manche verbinden Spiritualität und Esoterik mit Kirche und Glauben.

Das tue ich auch – ein wenig, als Kind und Jugendliche fand ich Freunde und ein „Zuhause“  in Gruppen der evangelischen Kirche.

Dabei ging es für mich mehr um das Zusammensein, die gemeinsamen Erlebnisse, den Zusammenhalt und die Musik.

Und auch wenn ich trotz allem nicht an den einen Gott im kirchlichen Sinne und all die Geschichten in der Bibel glaube, so habe ich doch den Eindruck gewonnen, dass wir Menschen mehr sind als nur eine Ansammlung von Körperzellen und bioelektrischen bzw. –chemischen Verbindungen und Aktivitäten im Gehirn.

Ich glaube, dass wir Menschen einen komplexen Geist haben, in dem mehr Platz hat, als das, was wir bewusst wahrnehmen (können) und was die Wissenschaft heute schon erforscht hat.

Und nach allem, was ich bisher gelesen, gehört und selbst erfahren habe, haben wir so etwas wie „energetische Schwingungen“ im Körper und um uns herum und wir können die der anderen Menschen, je nach Begabung und  Training wahrnehmen und interpretieren. Die enrgetische Psychologie befasst sich intensiv mit diesen Ansätzen.

Im Alltag nenne ich das „Einfühlungsvermögen“ und im Gehirn soll es dafür sog. „Spiegelneurone“ geben.

Ich habe lange gebraucht, um mich auf die Techniken des spirituellen Coachings einzulassen, war ich doch als Bankerin eher geprägt, mich an Zahlen, Daten und Fakten zu halten. Doch letztlich habe ich es gewagt und mich diesen gegenüber geöffnet, auch wenn ich jede Methode vor der Anwendung immer noch sehr genau prüfe und selbst ausprobiere.

Mit zunehmender Praxis habe ich erfahren, dass manche dieser Techniken gerade dann zu wirken scheinen, wenn meine Kunden  mit dem Verstand und den „normalen“ Methoden nicht so ohne Weiteres den Zugang zum Problem oder der Lösung  bekommen.

Gleichzeitig halte ich spirituelle Wege aber auch nicht für „Wundermittel“, die innerhalb einer Stunde alle Probleme lösen und heilen.

Es ist eher so, dass Blockaden und die dahinter liegenden Ursachen mehrere Schichten haben und das gerade soviel geschieht, dass jeder Einzelne damit umgehen kann. Aber auch wenn sich in einer Sitzung der ursprünglichsten Kern zeigt und gelöst werden kann, dann braucht es seine Zeit, bis die dazugehörigen Erkenntnisse ans Tageslicht kommen und die Betroffenen loslassen können. UND: auch der freie Wille und das eigene Handeln spielen eine Rolle; selbst wenn die Ursachen gelöst sind, ist es notwendig, die anstehenden Veränderungen dann auch tatsächlich umzusetzen. Denn nur weil Menschen etwas tun können, heißt das noch lange nicht, dass sie dies auch tun. Es braucht Willen und Übung.

Und aus all diesen Gründen habe ich mich entschlossen, die Methoden des mentalen, emotionalen und spirituellen Coachings miteinander zu kombinieren und sie – den Wünschen meiner Klienten, ihrer Situation und ihres Anliegens und  ihrer Zielsetzung gemäß – individuell passend auszuwählen.

Denn das ist es letztlich was zählt: Ihre Persönlichkeit und Ihr Erfolg!